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SIE KÖNNTEN NUR WENIGE SCHRITTE DAVON SEIN, SELBST EINEN ROCK ZU TRAGEN

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Jeder Mann kann einen Kilt tragen, aber wie wär's mit einem Rock?

Kann ein Mann, ohne seine Identität als Mann in die Gefahr zu bringen, einen Rock, der nicht ein Kilt ist, tragen? Die Existenz von Utility Kilts, die nicht klar definiert sind, ist Teil der Antwort: Ja, kann er, allerdings unter Umständen. Auch wäre es nicht logisch, sollte tatsächlich der (traditionelle) Kilt die einzige Lösung sein.

Der Grund dazu, dass ich mich auf einer Kiltseite mit diesem Thema auseinandersetze, ist, dass ich überzeugt bin, dass auch Männer, die andere Typs von Röcken - in einer männlichen Weise - verwenden, dazu beitragen könnten, die verbreitete Vorstellung, Männer können/dürfen nur Hosen tragen zu eliminieren.

Davon könnten wir Kiltträger profitieren, denn sollen je Männer in anderer Bekleidung als Hose völlig anerkannt werden, reicht es nicht mit einigen Männern, die mehr oder weniger "Schotten" sind oder es „spielen“. Es fordert eine kritische Masse von "normalen" Männern, die weit und breit Alternative zu Hosen suchen und sie als Männer tragen.

Deshalb sollen wir Kiltträger uns nicht isolieren und gar nicht Männer bekämpfen, die nur einen anderen Typ vom Rock als wir möchten, aber sonst genau dieselben Ziele haben.

 

MÄNNER und Röcke


Im Gegensatz zum Kilt ist ein Rock fast per Definition mit Frauen verbunden - ist DAS Symbol der Frauen sozusagen. Und trotz Emanzipation und Gleichberechtigung der Geschlechter wird es im Allgemeinen noch als demütigend und unwürdig betrachtet, sich als Mann in Frauenklamotten zu zeigen, wobei das Umgekehrte nicht im selben Grade der Fall ist, falls überhaupt.
Deshalb ziehen Männer den Kilt dem Rock vor - scheint es - auch sei der Unterschied manchmal so klein, dass er fast nicht zu erkennen ist.
Auch haben viele Männer Angst davor, dass sie mit etwas verbunden werden könnten, welches sie nicht sind, wie Transsexuell, Transvestit oder Crossdresser, sähe man sie im Rock.
Eine Nachfrage nach Röcken besteht doch. Tatsächlich gibt es ganz "normale" Männer, die Röcke tragen, und viele könnten sich bestimmt wünschen, sie hätten den Mut dazu. Das zeigen Beiträge in Kilt- und Rockforen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und anderen Sprachen. Auch Männer, die sonst dem traditionellen Kilt den Vorrang geben, tragen manchmal einen Rock, weil er für die aktuelle Situation bequemer oder praktischer sein könnte.

 

Ein Mann im Rock ist per se nicht naturwidrig


Ein Rock ist - wie ein Kilt auch - einem Mann anatomisch richtiger als jeder Typ von Hose. Und die Aufgaben, die Männer heute zu erledigen haben, könnten weithinaus ebenso gut im Rock ausgeführt werden.
Frauen können alles tragen, ohne dabei ihre geschlechtliche Identität in die Gefahr zu bringen. Warum sollte es für einen Mann anders sein? Erst in 1964 verloren wir Männer endgültig unser Monopol auf die Hose. Erst dann wurde die Hose den Frauen eine Ergänzung ihrer Garderobe und heute wohl Grundstein? Sonst gab es NIE in der Geschichte Beispiele, dass Frauen im Allgemeinen Hosen getragen haben (außer beim Reiten, und auch das ist ziemlich neu). Das Undenkbare wurde schnell zum Alltäglichen. Männer dagegen haben nie vermocht, ihre Röcke zurückzubekommen.  

Wie schon geschrieben, Männer haben früher Rockähnliche Klamotten getragen (in einigen Kulturen tun sie es heute noch) - und zwar ohne, dass sie verklagt wurden, weiblich zu sein. Jesus hat nie Hosen getragen, Sokrates auch nicht. Als Kaiser Augustus befahl, die Welt sollte geschätzt werden, gingen römische Männer und Jungen in Minirockähnlichen Tuniken oder Kleid-ähnlichen Togen herum. Hosen wurden nicht mit dem Zweck erfunden, Männer sollten männlicher aussehen, sondern weil sie Sachen zu erledigen hatten, wozu sich Hosen geeigneter waren.

 

Röcke für Männer machen Sinn

Bloß einen Blick auf die Figur werfen:

 

Könnte überhaupt die logische Antwort im Feld mit dem Fragezeichen anders als Mann sein?

Ein Rock ist - wie ein Kilt auch - einem Mann anatomisch richtiger als jeder Typ von Hose. Und die Aufgaben, die Männer heute zu erledigen haben, könnten weithinaus ebenso gut im Rock ausgeführt werden.

Frauen können alles tragen, ohne dabei ihre geschlechtliche Identität in die Gefahr zu bringen. Warum sollte es für einen Mann anders sein? 

Erst in 1964 verloren wir Männer endgültig unser Monopol auf die Hose. Erst dann wurde die Hose den Frauen eine Ergänzung ihrer Garderobe und heute wohl Grundstein? Sonst gab es NIE in der Geschichte Beispiele, dass Frauen im Allgemeinen Hosen getragen haben (außer beim Reiten, und auch das ist ziemlich neu). Das Undenkbare wurde schnell zum Alltäglichen. Männer dagegen haben nie vermocht, ihre Röcke zurückzubekommen.  

Aber wenn Frauen ALLES tragen dürfen, warum können Männer dann auch nicht gleich ALLES tragen, also auch alle Sachen der weiblichen Garderobe, nicht nur einen Rock? Sollte es nicht in einer Zeit der Gleichberechtigung möglich sein?

Sollte es sein, ja. ist es aber nicht. Das wäre einfach auf einmal zu viel, um verstanden werden zu können. Wir haben ja auch von Firmen gehört, über die man sagt, sie haben mal ein fast revolutionäres Produkt auf den Markt gebracht, und doch ist es gescheitert – weil die Verbraucher einfach noch nicht dafür reif waren. Gut Ding will Weile haben. Und besonders, wo eine grundlegende Änderung in der Auffassung des männlichen Erscheinungsbildes stattfinden musste.



Modeschöpfer und –Schöpferinnen sind positiv


Jean-Paul Gaultier, Marc Jacobs, Vivienne Westwood, Givenchy, Yamamato, Dries van Noten und andere auch versuchen seit Jahrzehnten Männern dem Rock zu ermöglichen. Zweimal im Jahr oder so zeigen sie auf dem Laufsteg Männer in Röcken. Nur ohne, dass bisher die Modeindustrie gewagt hat, Männerröcken eine Chance zu geben.

Die große Kette H&M hat zwar einige Male Röcke für Männer im Angebot gehabt, aber außer PR waren sie in den Geschäften - falls überhaupt dort - enorm schwer zu finden. Auch konnten wohl die Designs nie richtig überzeugen. Nicht mal als sie in 2010 ihren dünnen Faltenwickelrock, zudem übrigens Shorts gehörten, Kilt bezeichneten, gelang es.

  



Nicht alle Männer im Rock tragen positiv bei


Anfang dieses Jahrhundert definierte ein kalifornischer Rechtsanwalt, als WDP bekannt und selbst Kiltträger, zwei Segmente von Männern in Röcken, Bravehearts und Freestylers. Wo die Freestylers der Meinung waren/sind, sie könnten/können alles aber auch alles der weiblichen Garderobe tragen, standen/stehen die Bravehearts auf ein männliches Erscheinungsbild, und ihre Röcke begrenzen sich laut seiner MUG-Definition (Manly Unbifurcated Garments) auf Kilts, Kilt Variationen, Männerröcke, Sarongs und (seit 2010) „männliche“ Röcke, woher sie auch stammen. Freestylers bestehen wohl aus zwei Gruppen, die, die Frauensachen tragen müssen, um sich wohl zu fühlen - und alle sollten das respektieren - und die, die nur der Welt zeigen möchten, wie viel Mut sie haben, anders zu sein. Diese Freestylers-by-Choice befinden sich - mein Postulat - in einer Sackgasse oder auf dem Abstellgleis. Zu oft überschätzen sie ihre Persönlichkeit oder ihr Charisma. Interessant dürften sie nur einer winzigen Gruppe von gleichgesinnten Männern sein, denen es nun darum geht, der mutigste zu sein, während sie sich dabei immer mehr einer sonst immer toleranteren Umwelt entfernen. Und dadurch werden sie der Sache Mann im Rock direkt kontraproduktiv.

Die einzige Gruppe, in der die Modeindustrie eine Zukunft für Mann im Rock wohl sehen könnte, muss das Braveheart-Segment sein, und hier wohl weniger die Kilt-Traditionalisten als die, die einen mehr liberalen Zugang zum Rocktragen haben, ob casual im traditionellen Kilt, Utility Kilt, im Männerrock oder - im männlichen Rock aus der Damenabteilung.




Von den Frauen lernen 


Wir können von den Frauen sehr viel lernen. Als sie anfingen, Hosen zu tragen, versuchten sie nicht wie Männer zu vorkommen oder auszusehen. Es war nie ihr Ziel, weder kurz- noch langfristig. Sie wollten die Hose, aber ihre eigene, für sie gemacht. Jahrzehntelang blieben sie auch bei ihrem eigenen Schuhwerk. Sie selbst wollten sie bleiben, innen wie außen. Nur auch die Hose als eine Option. Wäre es mit Männern im Rock ebenso, also mit Rock männlich bleiben und vorkommen, ginge es schneller voran. Ist meine Meinung dazu.

 


 

1. Männerröcke

Die Bezeichnung Männerrock ist vermutlich nur ein Übergangsphänomen. Hat der Rock erst seinen Weg zu den Männern gefunden, wird es mit Rock reichen. Vor 50 Jahren hatte man auch Damenhose.  

Männerröcke gibt es schon zu kaufen

Kleine Firmen stellen sie her. Nur wissen sicher viele potentielle Käufer nichts davon, auch sind Männerröcke - der sowieso begrenzten Nachfrage zufolge - auch teurer als manch ein Rock aus der Damenabteilung. Vermutlich steht die Kategorie von oben, von den Utility Kilts, sowie von unten, von den Damenröcken unter Druck. Das größte Problem liegt doch öfters bei den Firmen selbst. Sie haben eine Idee, bringen einige Röcke auf den Markt, und dann passiert nichts mehr. Von Produktentwicklung keine Rede, nicht mal von einer Aktualisierung ihrer Webseiten. 

Zu den positiven Ausnahmen gehört die französische Firma Hiatus. Sie bietet mehrere Modelle an, und neue kommen dazu. Von den Fotos beurteilt, wird auf Design und gute Qualität Wert gelegt. Kaufen Sie einen Hiatus-Rock können Sie auch jederzeit Ihrer Umwelt erklären, Sie tragen einen Männerrock, nicht eine Sache von irgendeiner Damenabteilung. Auch das könnte einige Euros Wert sein.   

Hiatus Cow Boy

Hiatus Kilt.

Alle Fotos von Hiatus Röcke gehören Hiatus.com und werden mit Genehmigung dieser Firma hier gezeigt. Copyright © Hiatus.com.

 


SkirtCraft.com (unisex Röcke)

Der Skirtcraft-Rock

Alle Fotos vom Skirtcraft-Rock gehören Skirtcraft.com werden hier mit Genehmigung dieser Firma gezeigt. Copyright © Skirtcraft.com.


Die amerikanische Firma Skirtcraft.com hat ihren ersten Rock lanciert. Voraus sind viele Umfragen gegangen, wie sich Männer einen Rock wünschten, damit man eine optimale Lösung betreffend Design, Material, Farben usw. finden könnte.

Er ist doch als Unisexrock positioniert, vermutlich im Versuch auf Nummer sicher zu gehen, aber wenn man die Fotos sieht, steht klar, dass auf Männer fokussiert worden ist. Er kann aber klar auch von Frauen getragen werden. „Boyfriend Fashion“ existiert ja seit Jahren in der Damenmode.




2. Röcke für die Damen, aber doch männlich

In den Damenabteilungen gibt es manchmal Röcke, deren Design einem Männerrock nahe kommt.

 

Männer sollten sich ohne größere Probleme im Jeansrock zeigen können - vorausgesetzt alles andere männlich aussieht, einschließlich der Aura des Trägers.  

 

Der Stoff könnte etwas Jeanshosen-ähnliches sein. 
Dünne Stoffe tendieren, weiblich vorzukommen. Eine "männliche" Farbe (Blau, Schwarz, Olivgrün, Grau, Khaki etc.) wäre wohl am besten. Auch sollte der Rock nicht zu viele Details haben, die nur zur Dekoration oder zum Schmuck da sind.  

Taschen sind gut, Gürtelschlaufen auch. Wenn der Rock geschlossen ist, ist ein Reißverschluss vorne einem an der Seite oder hinten klar vorzuziehen. 

Je weiter Ihr Rock, umso bequemer. Pencil Skirts sind weiblich. Gehschlitze auch. 

Länge des Rockes? Kilt-Länge oder etwas kürzer wäre meine Wahl. Wird er zu kurz, haben Sie Probleme beim Sitzen. Auch kann ein Rock für Männer der Anatomie wegen nicht so kurz sein wie bei Frauen. Wadenlang sieht meistens wirklich weiblich aus. Bodenlang? Könnte gehen, für den Alltag aber zu unpraktisch.

Sie müssen auch die geeignete Figur haben. Röcke ab höchstens Größe 46 (Nordeuropa) sind meistens nicht besonders schick. Sehr oft hört es schon bei Größe 42 auf. 

Crossdressing? Nein, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Aber wenn Sie Ihren Rock mit anderen Sachen aus der Damenabteilung kombinieren, dann überschreiten Sie bald die Grenze.

 


Kaufen

Röcke für Damen können Sie natürlich im Internet kaufen, aber ist für Sie die Bezeichnung Rock sowieso nicht abschreckend, dann geht es viel schneller und einfacher, Ihren Rock sozusagen um die Ecke zu kaufen, zum Beispiel bei H&M, C&A, Peek & Cloppenburg und in vielen Spezialgeschäften für Damenmode.
Wagen Sie es nicht, in ein solches Geschäft zu gehen und, wenn gefragt, sagen, Sie suchen einen Rock für Sie selbst, wie könnten Sie denn glauben, Sie sollten es je dazu bringen, den Rock in die Öffentlichkeit zu tragen?

Problem: Da Röcke nicht länger erste Wahl der Zielgruppe - der Frauen - sind, ist eine geeignete Auswahl von Röcken nicht immer in den Läden vorhanden!

Eine Warnung: Für Männer geht es sehr oft darum, alles so billig wie auch möglich zu haben, auch, und vielleicht besonders, wenn es um ihre Bekleidung handelt. Vielleicht wäre es eine gute Idee, auf bessere Qualität zu setzen? Es könnte ja sein, dass der Rock ihnen dann besser stehen würde. Qualität vor Quantität.


    

Vorsicht mit dem Zubehör

Es gibt keinen vernünftigen Grund dazu, dass ein Rock aus der Damenabteilung absolut mit allerlei anderen Sachen dieser Abteilung kombiniert werden muss, es heißt Sie gehören der Gruppe von Männern, für die weibliche Bekleidung eine spezielle Bedeutung hat. Aber hier geht es um Männer im Allgemeinen.  

Für die Herren gibt es schon Hemde und andere Oberteile in allen Nuancen. 

Strümpfe? Männer sieht man schon in blickdickten Leggings und Strumpfhosen unter Shorts tragen. Kniestrümpfe auch. Nicht sehr oft, aber doch immer mehr. Gehen wohl also auch noch mit dem Rock. Dünne Feinstrumpfhosen sind dagegen sehr weiblich - und werden im Alltag auch immer seltener von Frauen getragen.

Und zum Schuhwerk: Ausgeprägt weiblich sind Pumps mit hohen Absätzen und deshalb für einen Mann total unmöglich, lege er nur ein bisschen Wert darauf, anderen männlich zu erscheinen.
Im Straßenbild sieht man übrigens immer weniger Frauen in unpraktischen Absatzschuhen herumstolpern. Auch wenn im Rock oder Kleid. 

Bleiben Sie deshalb im Schuhladen ruhig an "Ihrer" Seite. Es gibt sehr viele Herrenschuhe, die sich mit einem Rock tragen lassen würden. 

Herrenschuhe passen aber schlecht mit Strumpfhosen zusammen, lese ich oft. Ja, mit Feinstrumpfhosen, die Sie ja auch nicht tragen sollten. Mit derberen Leggings und Strumpfhosen haben Sie mit vielen Herrenschuhen und -Stiefeln kein Problem. Sportschuhe sind oft Unisex, lassen sich also auch verwenden.

Mann im Rock oder Kleid und in dünnen, transparenten Feinstrumpfhosen und Pumps macht sich selbst zur komischen Karikatur. 

 

 

Geht's überhaupt?


Gar kein Zweifel, ein Rock ist sehr anders, dafür einem Mann viel bequemer als Hosen und oft – hängt vom Typ ab - auch bequemer als ein Schottenrock. Etwas schwieriger aber auch, denn wo der Schottenrock als männliches Kleidungsstück allgemein akzeptiert ist, ist - bis es zu einem Durchbruch des Männerrocks kommt -  ein Rock ein Symbol der Weiblichkeit. Es ist deshalb möglich, dass Sie sich im Rock, trotzdem dass er an sich bequemer ist, unwohler fühlen würden als im Kilt – oder in Hose! 

Sind Sie aber Manns genug, und ist Ihr Erscheinungsbild männlich, sollten Sie sich schon heute überall in der westlichen Welt total problemlos im Rock zeigen können - am fremden Ort allerdings. Sie werden einfach erkennen (müssen), dass Sie Dritten uninteressant sind. Deshalb. 
Im eigenen Umfeld könnte aber Ihr Tragen eines gewöhnlichen Rockes nicht allen so ganz einleuchtend sein.

Und was meint Ihre Frau oder Freundin dazu? Sie hat bestimmt auch ihre Meinung darüber. Die wenigsten Frauen haben wohl den Wunsch, mit einer schlechten Kopie von ihnen selbst zusammenzuleben, aber einige werden bestimmt den eigenen Mann männlich im passenden Rock akzeptieren können oder sich gar einen Mann im Rock wünschen. Es gibt sicher auch Ehefrauen, die einen tuntigen Mann mögen, nur nicht so viele. Und rechnen Sie lieber nicht damit, dass Ihre Frau eine von denen ist.

Wenn Ihr Tragen von Röcken zuhause akzeptiert worden ist, wie dann mit Ihrem übrigen Umfeld? Sind Sie bereit dazu, im Rock ihrem Boss zu begegnen, einem Kollegen oder einer Kollegin, einem Freund von Ihnen selbst oder einer Freundin Ihrer Frau, dann kann der Rock für Sie genau richtig sein.
Wenn Sie es aber verheimlichen möchten, wie viel Spaß hätten Sie wohl dann dran? Dann wäre es viel leichter mit einem traditionellen Kilt. Oder Sie blieben bei der bewährten Hose. 

Es gibt in Sache der Natur keine Statistik, aber auf Forenbeiträge basiert ist es glaubhaft, dass sehr viele Röcke in den dunkelsten Ecken der Männergarderobeschränke sterben, weil sie ihre Besitzer entweder NIE oder nur einmal alle zwei Jahre tragen, bei Nacht und Nebel und zitternd vor Angst - obwohl sie hätten es jeden Tag gerne getan. Kein Grund dazu.

Wählen Sie sich einen für Sie passenden Rock aus, und tragen Sie ihn dann getrost in die Öffentlichkeit. Viele Röcke sollten dazu geeignet sein, ob nun traditionelle Kilts, Utility Kilts, Männerröcke - oder Röcke aus der Damenabteilung. Viele sind es nicht, aber die können Sie ja bloß meiden. Dasselbe mit Zubehör, für das Ihr Umfeld kein Verständnis haben wird.


Was Sie auch wählen, seien Sie anderen Männern generell ein gutes Beispiel zum Nachahmen, nicht nur einem kleinen Haufen von "Freestylers-by-Choice", die glauben, alles, aber auch alles geht, weil Röcke, Kleider, Absatzschuhe, Feinstrumpfhosen etc. per Definition Männersachen werden, wenn DIE sie tragen, oder dass solche gar kein Geschlecht haben. Ihr Umfeld sieht es anders. Weniger IST mehr.

 


Bleiben Sie männlich im Rock, was auch der Rock

 


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